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FOTO: HNA

14.03.2017 19:00 

Begleitender Vortrag zur Ausstellung „Die faszinierende Welt der Wildbienen und anderer Hautflügler“ von Referent Klaus-Berndt Nickel von der Ameisenschutzwarte Hessen im Naturparkzentrum Habichtswald.

Wildbienen ernähren sich von Nektar und Pollen, welchen sie auch zur Versorgung ihrer Brut fleißig sammeln. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Verbreitung der Wildbienen und ihrer wichtigen Bedeutung für die Bestäubung von Wildpflanzen ebenso wie von Obstbäumen, Sträuchern und Feldfrüchten.

Ausstellung länger geöffnet

Um sich vor dem Vortrag auf das Thema einzustimmen, ist das Naturparkzentrum an diesem Tag bis 19 Uhr für Besucher geöffnet. So können die Besucher vor dem Vortrag in aller Ruhe die Ausstellung genießen.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

BESTECHEND CLEVER: Prof. Menzel über die Intelligenz der Bienen

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Pressemeldung vom 28. Februar 2017, 12:27 Uhr


Die Volkshochschule (vhs) des Landkreises Marburg-Biedenkopf lädt zum Vortrag „Intelligenz der Bienen – Wie sie denken, planen, fühlen!“ nach Kirchhain ein. Thema sind die Erkenntnisse aus fünf Jahrzehnten intensiver Bienen-Forschung. Der Vortrag findet am Mittwoch, 15. März 2017, von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Bürgerhaus in Kirchhain statt.

Bienen gehören zu den intelligentesten Nutztieren. Über ihre Fähigkeit hinaus, Blüten zu bestäuben, können die Bienen auch denken, planen, zählen und träumen. Der Referent Professor Randolf Menzel ist ein bekannter Berliner Hirnforscher und Buchautor. Er forschte unter anderem auch in Marburg-Biedenkopf intensiv an Bienen und deren Fähigkeiten als Nutztiere.

Die Teilnahme an dem Vortrag kostet fünf Euro. Die vhs bittet um vorherige Anmeldung bei der vhs-Außenstelle Kirchhain (Telefon: 06422 922339) oder online unter www.vhs.marburg-biedenkopf.de.

Quelle: Landkreis Marburg-Biedenkopf

 

REDAKTIONELLE ANMERKUNG: Fahrgemeinschaften aus Kassel sind denkbar und nicht unmöglich. 

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menzel orientierung 930Prof. Dr. Dr. Randolf Menzel ist eine der führenden Kapazitäten der deutschen, wenn nicht gar internationalen Bienenforschung. Er konzentrierte sich bisher vor allem auf das Orientierungsvermögen und die Frage, wie Bienen kommunizieren. – In einer spannenden Studie, auf die ich gerne Ihre Aufmerksamkeit lenken möchte, schlägt der Neurobiologe der Uni Berlin eine Brücke zu der Frage, wie sich der Einsatz von Pestizide auf Bienen auswirkt. Glyphosat, Neonicotinoide & Co – stören sie Bienen wirklich oder woran sterben unsere Immen?

 

Sie finden hier hinterlegt die auch für Nichtakademiker leichtverständliche Präsentation von Dr. Menzels Forschung.  

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Einen überaus spannenden Bild-Vortrag lieferte uns gestern Andreas Hankel aus Wolfsburg, der dort zusammen mit zwei Kollegen die Etablierung des Bücherskorpions verfolgt. Dieser Skorpion, der eigentlich keiner ist, lebte vor den brachialen Einsätzen von Chemie in Bienenvölkern in friedlicher Kooexistenz. Ähnlich wie die Putzerfischen bei Haien räumt der Büchderskorpion allerlei Schädlinge aus.

Die Videoaufnahmen zeigen, dass dieser Pseudoskorpion ein wertvoller Bienenbegleiter sein kann und sich die Verbreitung der Zucht durchaus lohnen könnte. Andreas Hankel erklärte auch wie und wo solche Tierchen zu finden sind. Welchen Habitat sie bevorzugen. Die Wolfsburger Versuche in diese Richtung sind bereits weit gediehen und vor allem für jeder Mal als "open source" frei zugänglich. 

Wie der Referent im Anschluss erklärte, lohnte sich die Anreise nach Kassel nicht nur, wegen der interessierten Zuhöhrer, sondern auch wegen der sehr konstruktiven Gespräche im Anschluss.

Andreas Hankel hat seine Beobachtungen in einem Buch zusammengefasst, dass er im Eigenverlag für 19,90 € vertreibt. Bei Interesse hier der Kontakt. Ferner gab es für die Vortragsteilnehmer ein kostenloses Hand-out des Vortrags, jedoch ohne Bilder.

www.imkerei-am-elm.de 

 

Beim letzten Imker-Treffen am vergangenen Freitag sprachen wir unter anderem über verschiedene Ansätze und Bemühungen der Varroaresitenz-Zucht. Der Kollege Jens Grützner aus Schaunburg regte an, dieses kleine Video mit Ihnen zu teilen. Hier der Link und eine kleine Zusammenfassung in die spannende Thematik. 

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Varroaresistenz

Es hat sich herausgestellt dass die Honigbienen mehrere Merkmale (je nach Auswahl) entwickeln können, um den Befall mit Varroa zu reduzieren. Dies hat sich bei unbehandelten Kolonien in freier Wildbahn und in speziell ausgewählten Zucht-Programmen (wie Varroa Sensible Hygiene (VSH), Bienen aus dem USDA-Baton Rouge) gezeigt. Die Merkmale können kategorisiert werden in Brut bezogene und Merkmal bezogene zu der Zeit, in der die Varroa auf den Bienen ist. Die Entfernung der infizierten Brut: Varroa Sensible Hygiene (VSH): ist eine sehr effiziente Methode, welche auch von der asiatischen Honigbiene genutzt wird.

In der folgenden Abbildung ist die “normale” Reproduktion der Varroa auf der linken Seite gezeigt: die Honig-Bienen-Königin legt ein Ei. Das Ei entwickelt sich zu einen Larve, die von einer Arbeiterbiene gefüttert wird. Sobald die Larve fast vollendet ist, betritt eine erwachsene Varroa die Zelle. Kurz darauf wird die Zelle von einer Arbeiterinnenbiene geschlossen. Die Varroa kann nun ihre Reproduktion beginnen. Durch das erste gelegte Ei wird ein Männchen produziert, danach folgen mehrere Eier, welche weibliche Varroamilben produzieren. Zum Sammeln von Haemolymphe macht die Muttermilbe ein Loch in die Larve. Ebenso dient das Loch auch als Ort zum Füttern ihres Nachwuchses. Die Neugeborenen weiblichen Varroamilben paaren sich mit der männlichen Varroa und verlassen die Zelle, sobald aus den Puppen Bienen geworden sind.

 

Quelle: https://aristabeeresearch.org/de/varroa-resistenz/

 

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AUF NACH CELLE

Die Imkerfahrt 2015 führt uns im Herbst zum Tag der offenen Tür des Bieneninstituts Celle. Ein Termin dafür steht bereits fest: 6. September 2015. Mit bewährter Hand wird Heinrich Falb dankenswerterweise die eintägige Busreise für uns organisieren. Sicher werden wir wieder eine Stadtführung anschließen können. 

Der Tag der offenen Tür ist meist auch von Nicht-Imkern sehr gut besucht, da die Bienengärten des Instituts und die gesamte Anlage ein idyllisches Kleinod sind. Das bedeutet auch: Wir haben das Institut nicht für uns allein. Allerdings ist es die beste Gelegenheit alle besetzten Stationen an einem Wochenende vorgeführt zu bekommen. 

Weitere Details zum Programm und zur Anmeldung werden noch erarbeitet und in Folge bekannt gegeben. Interessierte Mitglieder unseres Vereins können sich aber gerne schon den Termin im Kalender eintragen.

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Die Kasseler Imker fühlten sich seit den Anfängen der Buckfast-Bienenzucht eng mit Bruder Adam verbunden. Seine Lehren haben noch heute volle Gültigkeit und werden vor allem von Erwerbsimkern in Deutschland und ganz Europa beherzigt, da diese Bienenrasse viele Vorteile bietet. Ebenfalls in Kassel wurde die Europäische Buckfast-Gemeinschaft gegründet.

Im Rahmen unserer Herbst/-Winter-Veranstaltungsreihe 2014/2015 präsentieren wir Ihnen den Film: DER MÖNCH UND SEINE HONIGBIENE. – Eine Dokumentation über das Leben und Schaffen von Bruder Adam, dem Zuchtvater der Buckfast-Biene. Der von unserem Vereinskollegen Karsten Obermann dankenswerterweise digitalisierte Film dauert 128 Minuten. Wir zeigen ihn auf großer Leinwand und in Popcorn-Atmosphäre im Stammlokal der Familie John "Schöne Aussicht", Heinrich-Schütz-Allee 214.
Anschließend kommentiert Manfred Deichmann die bewegten Bilder und es gibt Gelegenheit Fragen zu stellen. – Sie erwartet also am 20.03.15, ab 19 Uhr ein ganz besonderes Lichtspielvergnügen!!! 

Filmabend

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